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Trainer Carstens: „Besser sein als letzte Saison“

Mit einem ausführlichen Interview mit SCM-Trainer Frank Carstens läutet die Magdeburger Volksstimme die neue Saison ein. Carstens zeigte sich zufrieden mit dem Stand der Vorbereitung, der Integration der beiden Spielmacher und auch der beiden Abwehrsysteme (6:0 und 5:1) unserer Grün-Roten.

„Aber es war in den letzten Spielen (gegen Wisla Plock und beim Klaus-Miesner-Turnier in Ilsenburg) eben auch zu sehen, dass in Stresssituationen einiges doch noch nicht so fest sitzt“, sagte der Trainer der Volksstimme. Die Handschrift „der Neuen“ Grün-Roten Michael Haaß und Marko Bezjak sei bereits zu sehen, wie bspw. „Bartosz Jurecki jetzt besser in Szene gesetzt“ werde und dass sein Team nun auch deutlich mehr 7-Meter zugesprochen bekomme.

Volksstimme-Redakteurin Janette Beck legt den Finger in die Wunde, als sie den Trainer unter Verweis auf die unklare gesundheitliche Situation von Kjell Landsberg fragte: „Der Kreis scheint aus jetziger Sicht die einzige größere Baustelle zu sein…?“ Und Frank Carstens bestätigte, dass ihm diesbezüglich der Angriff besonders Sorgen bereitet. Denn unter den gegebenen Bedingungen müsste hier Bartosz Jurecki die Hauptlast tragen, nur in Teilen sei Entlastung durch den Youngster Tim Ackermann denkbar.

Insgesamt lobte der Trainer das Potenzial der SCM-Youngsters, die in der Saisonvorbereitung das Team zeitweilig verstärkt hatten. Besonders erwähnte er Max Janke und Lennart Carstens, die bspw. beim Sparkassen-Cup einen guten Job gemacht haben. Das Beispiel der erfolgreichen Integration von Matthias Musche und Tim Hornke zeigt, dass der SCM diesbezüglich auf einen guten Weg zurückgekehrt ist.

Und wo sieht der Trainer sein Team am Ende der Saison? „Wir gehen die neue Saison wesentlich demütiger an als die vergangene.“ – hochfliegende Ziele will der SCM in dieser Saison also nicht benennen. Vorn sieht er „die üblichen Verdächtigen“: Flensburg, Kiel, Hamburg und die Rhein-Neckar Löwen. „Für Rang fünf habe ich die Füchse Berlin auf der Rechnung“, so Carstens. Doch dann drängen sich Wetzlar, Göppingen, Melsungen, Hannover und hoffentlich auch der SCM. Doch „es gibt etliche Unbekannte, um überhaupt einen EC-Platz zu erreichen“, sagte der Magdeburger Trainer. „Umso wichtiger wird es für uns sein, schnell ins Spiel zu kommen und unseren Rhythmus zu finden.“

Thomas Nawrath

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