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SCM souverän zum Sieg in Eisenach

Eindrucksvoll meldeten sich die Mannen von Coach Frank Carstens zurück: Überraschend deutlich - aber von Beginn an verdient und souverän - gewannen die Grün-Roten das Ostderby in der Wartburgstadt mit 23:31 (Halbzeit 8:17). Aus einer starken Mannschaft ragten Torwart Dario Quenstedt, 10-Tore-Schütze Robert Weber und Regisseur Michael Haaß heraus. Schon vor dem Spiel bewies der lautstarke SCM-Anhang, dass die Einheit von Fans und Team weiterhin gilt. Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass in Eisenach auch die Langzeitverletzten Kjell Landsberg, Marco Bezjak und Andreas Rojewski wieder mit von der Partie waren und besonders dem SCM-Rückraum die nötige Stabilität und Aggressivität in der Verteidigung gaben.

Die Leistung vom Samstag gilt es nun in den kommenden Heimspielen gegen Minden und Göppingen sowie auswärts bei Balingen-Weilstetten zu bestätigen. S - C - M !!!

 

Thomas Nawrath

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Durchatmen beim SCM und seinem Anhang

Nun liegt das Katastrophenspiel gegen Melsungen schon mehr als eine Woche zurück. Bei den Grün-Roten gab es zahlreiche interne Gesprächsrunden, mal in kleiner und mal in großer Besetzung, mal mit und mal ohne Trainer. Nur Manager Schmedt konnte nicht dabei sein: Ein Virus zwang ihn zum Abstand, so meldete es die Volksstimme. Ihm blieb nur das Telefon zum Mitreden. Im Gespräch mit dem Fanclub Domwächter berichteten Kapitän Fabian van Olphen, Keeper Gerrie Eijlers und (der immer noch verletzte) Kjell Landsberg von intensiven Gesprächen. Und sie konnten dem grün-roten Anhang mitteilen, dass das Team noch immer eine eingeschworene Truppe sei.

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Leserbriefschreiber fordern Konsequenzen

Leserbriefe aus Magdeburger Volkstimme, 21.11.2013

 

Zweifelsohne war die Heimklatsche gegen Melsungen einer der schwärzesten Tage in der Geschichte des SC Magdeburg. So war es aus sportlicher Sicht die Fortsetzung einer Negativserie, die sich bereits in den Spielen gegen Berlin, Lemgo, den BHC und Wetzlar angedeutet hatte. Vor allem zeigte sich diesmal ganz offen, was im Fan-Forum oder vielen Gesprächen in der Halle schon länger brodelte: Der Anhang unserer Grün-Roten ist unzufrieden mit der Entwicklung des Teams, mit den Spielergebnissen und der aktuellen Platzierung, mit der (taktischen) Einstellung des Teams und dem Coachen (oder Nichtcoachen) durch den Trainer. Dies mündete in Pfiffe und Buh-Rufe gegen die eigene Mannschaft und die lautstarken "Carstens-Raus!"-Forderungen von den Rängen.

Auch wenn die abgedruckten Leserbriefe aus der Volksstimme diese Misstöne noch einmal verstärken, muss doch darauf hingewiesen werden, dass dies nicht die Sichtweise des gesamten SCM-Anhangs ist. Auch von den Spielern hört man immer wieder, dass sowohl das Verhältnis zum Trainer als auch das Miteinander im Team viel besser ist, als es den Eindruck hat.

Umso willkommener ist aktuell die kleine Pause bis zum Spiel in Eisenach, auch um einige der Langzeitverletzten wieder im Team zu integrieren. Dann braucht es aber auch sportliche Erfolge, die Spielern und fans gleichermaßen neues Selbstvertrauen geben. Und es braucht eine neue Einheit: unter unseren Jungs, zwischen Spielern und Trainer sowie zwischen der Mannschaft und dem eigenen Anhang. Denn nur gemeinsam können wir den Herausforderungen des Bundesliga-Alltags erfolgreich begegnen.

Ein Letztes: Gern wird von vielen Fans auf frühere Erfolge unserer Grün-Roten verwiesen und ein "zurück" auf den alten Kurs gefordert. Jedoch war es gerade der alte Kurs, der unseren Club vor gar nicht so langer Zeit an den Rande des Konkurses geführt hatte (inkl. "schwarzer Kassen" und Millionenschulden). Nun ist ein schmerzhafter Sanierungskurs umgesetzt worden, ohne das der SCM sportlich abgestiegen wäre. Vielmehr war das Team unter Trainer Carstens sogar zwei Jahre im Europäischen Wettbewerb vertreten und auch recht erfolgreich. Doch mittlerweile ist die Liga enger zusammengerückt. Bis auf ganz wenige Ausnahmen kann fast jedes Team mal den anderen ein Bein stellen. Viele Spiele gehen knapp aus. Kurz gesagt: Wir sollten als Fans weniger Druck auf das Team ausüben, was bestimmte Platzierungen angeht. Lasst uns vielmehr wieder die Freude am Handballspiel entdecken und gemeinsam nach vorn schauen.  S  -  C  -  M  !!!

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Vorgeführt & deklassiert. SCM unterliegt zu Hause gegen Melsungen mit 19:29

Sein 500. Bundesligaspiel dürfte sich Handball-Oldie Thomas Knorr sicher anders vorgestellt haben: Gab es vor den Spiel noch Blumen und freundlichen Applaus, schlichen er und die anderen Grün-Roten nach dem Spiel wie begossene Pudel aus der Halle. Die MT Melsungen mit Shooter Michael Allendorf (10 Tore) und dem glänzend aufgelegten Mikael Appelgren im Tor (20 Paraden!) hatte den SC Magdeburg in eigener Halle mit 19:29 (Halbzeit 9:14) deklassiert. Statt des erwarteten Kampfes auf Augenhöhe - bei dem die Unterstützung der Magdeburger Fans den Vorteil für die Gastgeber ausmachen sollten -, verließen etliche der mehr als 5100 zahlenden Zuschauer bereits 15 Minuten vor Schluss die GETEC-Arena enttäuscht. Wann hat es zuletzt in Magdeburg Pfui-Rufe (ob der mangelnden kämpferischen Haltung), Pfiffe gegen das eigene Team und "Carstens raus"-Rufe von den Rängen gegeben? Konsternierte Blicke beim SCM-Anhang, hängende Köpfe bei den Spielern.

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ZITTERSIEG: SCM mit 23 zu 22 in Gummersbach erfolgreich

Puh! Nach drei Niederlagen in Folge konnten die Mannen des SC Magdeburg endlich den Bock umstoßen und beim VfL Gummersbach einen Sieg einfahren. Das Spiel der beiden Altmeister endete 22 zu 23 (Halbzeit 11:11). Beste Werfer vor 3700 Zuschauern in der Schwalbe-Arena waren Barna Putics (7) und Raul Santos (5) bei den Gastgebern sowie Robert Weber (8) und Stefan Kneer (6) beim SCM. Bei den noch immer unter Personalsorgen leidenden Grün-Roten konnten immerhin die zwischenzeitlich angeschlagenen Akteure Dario Quenstedt im Tor und Kreisspieler Thomas Knorr mitwirken.
 

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Herber Schlag: SCM verliert gegen Wetzlar 27 zu 28

„Wir haben heute vor allem im mentalen Bereich nicht gegenhalten können“, kommentierte SCM-Coach Frank Carstens das 27 zu 28 (Halbzeit: 14 zu 12) seines Teams gegen die HSG Wetzlar. „Das ist ein herber Schlag für uns“, ergänzte Manger Schmedt.

Erfolgreichste Schützen waren Kent Robin Tönnesen (9 Tore) und Steffen Fäth (7) bei den Gästen sowie Robert Weber (8) und Stefan Kneer (7) bei den Grün-Roten.

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Hoffnungsschimmer am Kreis - doch Kneer verlässt den SCM 2014

Vor Wochenfrist verkündete der SCM die überraschende Verpflichtung des früheren Bundesligaspielers Thomas Knorr (42 Jahre), der zuletzt in der Oberliga für den Preetzer TSV in Schleswig-Holstein als Kreisspieler aktiv war. Beim Auswärtsspiel in Hamburg (32:24 für den HSV) ersetzte Youngsters-Keeper Philip Ambrosius den verletzten Dario Quenstedt (Fingerverletzung), während Marco Oneto nach seiner Verletzungspause wieder mit von der Partie war.

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SCM am Kreis ohne Drei - nun auch Bartek schwer verletzt

Nach 36 Minuten war das Spiel im Bergischen Land für Bartosz Jurecki vorbei: mit schmerzverzerrtem Gesicht musste der grün-rote Kreisläufer vom Spielfeld. Die MRT-Untersuchung am Sonntag im Magdeburger Uniklinikum bestätigte die schlimmsten Vermutungen: Bartek wird dem Team für 10 Wochen fehlen und erst im neuen Jahr wieder ins Spielgeschehen eingreifen können.

 

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